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Dionysos und Bacchus werden als Weingötter verherrlicht.
Biologie der Weinrebe:
Die Weinrebe ist eine sympodial aufgebaute Liane. Die die Spitze jedes Sympodialgliedes (mit zwei Knoten) endet in eine Sprossranke, die seitlich abgedrängt wird. Jedes Sympodialglied entspricht einem Langtrieb oder Lotte. Zudem gehen aus den Achseln der Blätter aus Beiknospen Kurztriebe hervor, die man als Geizen bezeichnet und die der Winzer "ausgeizt", weil diese die Entwicklung der gleichzeitig wachsenden Blüten- bzw. Fruchtstände hemmen, indem sie diesen Nährstoffe wegnehmen. Allerdings wird ein Kurztrieb am Stock belassen, aus dem sich dann im nächsten Jahr ein neuer Langtrieb bildet.
Die
Blütenstände oder Gescheine treten im Mai-Juni auf. Nach der botanisch-morphologischen Definition handelt es sich bei den Blütenständen nicht um Trauben sondern um Rispen.Im Laufe des Jahres können verschiedene Krankheiten an den Weinstöcken auftreten, die möglichst schnell behandelt werden müssen, um die Ernteerträge zu optimieren. Allerdings gehen immer mehr kretische Bauern zum biologischen Weinanbau über und verzichten auf den Einsatz von Giftstoffen und nehmen dafür Mindererträge in Kauf.
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