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Die Maroulas-Schlucht ist in gemütlichen Tempo mit ca. 6 Stunden Wanderung einzuplanen. Festes Schuhwerk, Wanderstock und Rucksack gefüllt mit Wasser und einer Zwischenmahlzeit sind eine sinnvolle Voraussetzung für die Wanderung durch die “Mabama”. Da einige große Felsen zu überwinden sind, die in der Schluchtmitte den Durchgang versperren, sollte der Wanderer gelenkig und körperlich fit sein. Da es doch sehr anstrengend ist, die Schlucht auch als Rückweg zu zu nutzen, hier ein weiterer Tipp: Bringen Sie vorher Ihren Mietwagen in die Nähe des Schluch
tausganges oder zum Staudamm. Das ist recht unkompliziert, wenn Ihnen ein Freund mit dem zweitem Auto folgt und Sie nach dem Parken zu ihm umsteigen. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, können Sie auch versuchen, per Anhalter in Richtung Rethymnon zurück zu kommen. Bei unserem Versuch hat ein netter Kreter angehalten, der uns auf seinem Pick-Up mitnahm. Der Abstellort für die Parkvariante sollte ca. 3 km hinter dem Ort Prasies sein.
Sobald Sie über eine hohe Vi ad uk t-B rü ck e gefahren sind, können sie den Schluchtausgang auf der linken Seite erkennen. Entweder suchen Sie dort eine Parkbucht oder fahren ca. 3 km weiter bis zum Staudamm und suchen dort einen geeigneten Parkplatz. Lassen Sie keine Wertgegenstände zurück und verschließen Sie dann Ihr geparktes Auto und fahren zum Einstiegspunkt der Schlucht. Dieser Einstieg liegt zwischen den Vororten Platanes und Mesiria der Stadt Rethymnon.
Sie können Ihn nicht verpassen, wenn Sie an der Strandstraße auf die Brücke achten, die über das Flussbett führt. Die ersten 2 km sind nicht besonders interessant. Erst ab der alten venezianischen Brücke steigen die Bergtäler rechts und links kontinuierlich an. Abhängig von der Jahreszeit bildet das kleine Flussbett kleine Seen aus, die immer für eine Erfrischung geeignet sind. Mit viel Glück begegnet man den wilden Bergziegen, die auf Kreta “Kri Kri” genannt werden. Es ist bewundernswert, wie sie an den steilen Felsen ihren Halt finden. Manchmal
kommen sie neugierig zum Wander er herunte r und mit viel Glück lassen sie sich füttern. Ungefähr auf der Hälfte der Wegstrecke liegen einige riesige Felsbrocken von bis zu 5m Höhe im Flussbett. Bevor es dann darangeht, einige von Ihnen zu über- oder unterklettern, sollte man sich nach einem schattigen Rastplatz umsehen.
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