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Da die Fóta (Wasserweihe) erst am am 6. Januar im Hafenbecken von Rethymnon stattfindet, haben wir uns gefragt, wie wir diese Zeit bis zum ersten Baden überbrücken können. So haben wir uns kurzerhand ein eigenes, neues Ritual einfallen lassen. Das “Rethymnotische Neujahrsanbaden”! Ab 2005 soll dieses Ritual jedes Jahr stattfinden und somit irgendwann Tradition werden.
Auch die Bremer Eiswette oder das Rheinschwimmen ist mal klein angefangen und so hoffen wir in Zukunft von Jahr zu Jahr auf mehr Teilnehmer!
Los ging es am Sonnabend dem 01.01.2005 um 15:00. Mit etwas schweren Kopf und zittrigen Gliedern, wuchteten wir uns gegen Mittag aus dem Bett und fragten uns erstmal: “Tut das Not? Aber Termin war gemacht, Zettel verteilt, Preis versprochen! Runter aus Maroulas zum Strand von Adele. Links neben dem Rethymna Bech Hotel führt ein Weg direkt zum Strand, an dem man gut die Autos abstellen kann. Bewaffnet mit einem Kasten Bier, Badehose und Bademantel ging es am Strand bis vor das Hotel! Ein Blick auf den schneebedeckten Psiloritis brachte erste ernsthafte Zweifel an unserem Vorhaben.
War es nicht schon 2 Monate her, seit dem letzten Baden? Sollte das Wasser so kalt sein, wie der Schnee erahnen ließ? Der Strand vor dem Rethymna Beach Hotel war Liege- und Urlauberfrei und bot die richtige Kulisse für unser Vorhaben.Kurz vor 15:00 war von den Teilnehmerscharen allerdings noch wenig zu sehen und so überbrückte man diese Zeit mit einem ersten Amstel, um die hämmernden Kopfschmerzen zu bekämpfen! Nach und nach trudelten die ersten Teilnehmer, Wettkämpfer und Beobachter
ein und diskutierten über Sinn und Zweck dieser Aktion. Fast jeder der Eintreffenden hatte eine Abwesenheitsentschuldigung für zwei weitere dabei! Mal war es der plötzliche Besuch bei der Familie, mal eine leichte Unpässlchkeit, der Hit der Ausreden, war die Angst vor einem Tsunami! Egal nur die Harten kommen in den Garten, Äh - ins Meer! Nach gut 30 Minuten warten, waren wir immerhin 10 Leute und 3 Hunde! Ist doch nicht schlecht für den Anfang, oder? Zuerst wurden die Teilnehmer vom Zeremonienmeister in die Örtlichkeiten eingewiesen und die Wettkampfbedingungen wurden vorgetragen!
Bedingung war es, die 200 m zwischen den zwei Betonmolen innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen. Dann trat das erste Problem auf. Von den Anwesenden hatten nur zwei (2) eine Badehose dabei! Mehrere Frauen boten an, sich ohne Badeanzug völlig nackisch in die Fluten zu stürzen, was in Anbetracht der nicht anwesenden Presse sofort wieder verworfen wurde. Loutra-Jordanis brachte ein das er bei Schweinchen Babe gesehen hatte, das ein Schwein an einem Schafstreiben, anstelle eines Hundes dabei sein durfte. Er regte an, die Regeln in soweit abzu ändern, das sein Dobberman teilnehmen dürfte.
Nachdem wir uns von der Schwimmtauglichkeit des Hundes überzeugt hatten, ging es an den Start! Der Zeremonienmeister bat die Teilnehmer ins Wasser. Leider war die Mole von klitschigen Grünalgen bewachsen. Aus diesem Grund war ein aus Unfallgründen ein eleganter Kopfsprung nicht möglich! Verfolgen Sie nun mit uns die einzelnen Etappen des 1. “Rethymnotischen Neujahrsanbaden”.
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